Nina
Kurzform von Namen, die auf -nina enden — etwa Antonina oder Giannina.
- Sprachschicht
- russisch und italienisch
Nina ist eine Endung, die selbständig geworden ist: Antonina, Giannina — was übrig bleibt, wenn man vorne abschneidet. Aus dem Russischen und Italienischen kam der Name im 19. Jahrhundert nach Westeuropa.
Die Nähe zum spanischen niña „kleines Mädchen“ liegt nahe, ist aber keine Herleitung: die Aussprache unterscheidet sich.
Was im Register steht
- Geführt als
- weiblicher Vorname
- Namenstag
- 14. Januar · 4. April · 24. OktoberVerlinkt auf den Himmel dieses Tages bei geburtshimmel, dem Tagesbuch desselben Arms.
- In diesen Sprachen geführt
- Atayal · Niederländisch · Norwegisch · Polnisch · Slowenisch · Spanisch · TschechischDas ist keine Herkunftsangabe. Es heisst: In diesen Sprachen kommt der Name vor — nicht, dass er aus einer davon stammt.
- Wie viele so heissen
- 1'272 Menschen in Zürich und BaselZürich 984 · Basel 288 — zwei Städte, kein Sprachraum. Deutschland führt keine amtliche Vornamenstatistik. Gezählt wird die lebende Wohnbevölkerung.
- Wie alt man damit ist
- Im Mittel 31 JahreDer Jahrgang, bei dem die Hälfte der Trägerinnen und Träger erreicht ist. Gerechnet aus den Zürcher Jahrgängen — Basel führt keine.
- Wird er noch vergeben?
- Wird heute nur noch selten vergebenBeschrieben, nicht vorhergesagt: gemessen wird der Bestand der Lebenden, nicht die Zahl der Geburten.
Ausführlich in der deutschen Wikipedia.
Namen aus derselben Zeit
Namen, deren Trägerinnen und Träger ungefähr gleich alt sind. Das heisst nicht „passt zu“ und nicht „klingt wie“ — es heisst: dieselbe Zeit.
Wann Nina seine Zeit hatte
- 31930
- 71940
- 141950
- 181960
- 941970
- 2631980
- 2911990
- 1732000
- 772010
- 442020
Lebende Trägerinnen und Träger in der Stadt Zürich nach Geburtsjahrzehnt — nur Zürich, weil Basel keine Jahrgänge führt. Kein Geburtenzähler: wer gestorben oder weggezogen ist, fehlt; ältere Jahrzehnte sehen dadurch schwächer aus, als sie waren.
Quellen
- Behind the Name — Ninabehindthename.com, Mike CampbellLemma „Nina“: „Short form of names that end in nina, such as Antonina or Giannina“Behind the Name nennt daneben die Nähe zum spanischen niña „kleines Mädchen“ — bei abweichender Aussprache, also eine Assoziation und keine Herleitung.abgerufen 09.09.2026
- Statistik Stadt Zürich — Vornamen der Wohnbevölkerung nach JahrgangCC0Nur Namen ab zehn Trägern je Geschlecht. Liefert als einzige Quelle den Geburtsjahrgang.abgerufen 09.09.2026
- Statistisches Amt Basel-Stadt — Vornamen der Wohnbevölkerung, Stichjahr 2025CC0Bestand ohne Geburtsjahrgang: taugt für die Häufigkeit, nicht für Alter oder Jahrgangskurve.abgerufen 09.09.2026
- Wikidata (Q1508902)CC0abgerufen 09.09.2026