Methode
Diese Seite ist da, damit die Zahlen auf der Fläche nachprüfbar sind — auch die unangenehmen.
Zwei Schichten
Das Register ist maschinell erhoben und steht aufzwei Quellen. Wikidata sagt, dass ein Name existiert, welchem Geschlecht er zugeordnet wird, in welchen Sprachen er geführt wird und welcher Namenstag dazugehört. Die amtliche Statistik sagt, wie viele Menschen ihn wirklich tragen — und führt 3'399 Namen, die Wikidata gar nicht kennt. Jeder Eintrag trägt seine Quelle und das Datum, an dem er geholt wurde.
Dass es zwei sind, hat einen gemessenen Grund. Mit Wikidata allein fehlten2 336 Namen mit echten Trägern — darunter Martin, der zweithäufigste Männername überhaupt, dazu Philipp, Oliver, Felix, Jonas, Jakob, Klaus und Noah. Von 40 sehr häufigen deutschen Vornamen fanden sich nur 34. Wer in einer amtlichen Statistik mit mindestens zehn Trägern steht, existiert; das ist ein besserer Beleg als ein Wikipedia-Artikel.
Die geschriebenen Seiten tragen die Bedeutung. Die gibt es nur dort, wo jemand sie mit Quelle und Stelle aufgeschrieben hat — heute129 von 9'626 Namen. Bei allen anderen steht die Lücke auf der Seite.
Was gemessen fehlt
| Angabe | fehlt bei | Anteil |
|---|---|---|
| Bedeutung | 9'497 | 99 % |
| Namenstag | 8'690 | 90 % |
| Sprachangabe | 5'105 | 53 % |
| Häufigkeit | 3'662 | 38 % |
| Wikidata-Kennung | 3'399 | 35 % |
Was das Register nicht sagen kann
Es kennt keine Bedeutungen. Wikidata führt dafür kein gepflegtes Feld — von 9'626 Namen hat kein einziger eine hinterlegte Bedeutung. Wer sie trotzdem anzeigt, hat sie woanders her oder erfunden.
Die Sprachliste ist keine Herkunft. Sie sagt, in welchen Sprachen ein Name geführt wird, nicht aus welcher er stammt. Beides zu verwechseln ist der häufigste Fehler im Feld.
Ein Viertel der Namen kennt nur die Statistik. Für3'399 Einträge gibt es keine Wikidata-Kennung — dass es sie gibt, belegt allein die Zählung. Sprachzugehörigkeit und Namenstag fehlen dort deshalb, und das steht auf jeder betroffenen Seite.
Die Häufigkeit sind zwei Städte, kein Sprachraum. Gezählt wird die Wohnbevölkerung von Zürich und Basel — beide gross und international, also gegen eine ländliche Gemeinde verschoben. Zwei Städte sind besser als eine, ein Land wären sie nicht. Deutschland führt keine amtliche Vornamenstatistik; eine Näherung mit genannter Herkunft ist besser als eine Rangliste aus Seitenaufrufen.
Alter, Jahrgangskurve und „wird er noch vergeben“ kommen allein aus Zürich. Basel führt den Bestand ohne Geburtsjahrgang. Zwei Zahlen zusammenzuzählen, weil beide „Anzahl“ heissen, wäre genau der Fehler, den diese Fläche vermeiden will — deshalb steht die Herkunft bei jeder dieser Angaben dabei.
Gezählt werden Lebende. Wer gestorben oder weggezogen ist, fehlt; alte Jahrgänge sehen dadurch systematisch zu schwach aus. Aus demselben Grund ist „wird er noch vergeben“ eine Beschreibung des Bestands und keine Vorhersage.
Herkunft der Daten
- Register
- Wikidata über query.wikidata.org (CC0) — CC0
- Abfrage
- Vornamen-Klassen mit deutschem Label und deutschem Wikipedia-Artikel
- Häufigkeit I
- Statistik Stadt Zürich — wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Vorname, Jahrgang und Geschlecht (CC0)
- Häufigkeit II
- Statistisches Amt Basel-Stadt — Vornamen der Wohnbevölkerung (CC0). Ohne Geburtsjahrgang.
- Einschränkung
- Nur Vornamen mit mindestens 10 Personen je Geschlecht. Eine Stadt, kein Sprachraum.
- Historische Träger
- zeitranke, das Nachschlagewerk historischer Personen desselben Arms
- Erhoben am
- 2026-09-09
Was hier nicht passiert
Kein Konto, keine Werbung, keine Nachverfolgung, keine Zahlenmystik. Der Name wird nicht an einen Server geschickt: die Suche läuft im Browser über eine Liste, die mit der Seite ausgeliefert wird.