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Francesco

Zum mittellateinischen Francia „Frankenland“ mit germanischem -isk: „Franzose“. Zum Vornamen wurde er durch Franz von Assisi.

Sprachschicht
mittellateinisch mit germanischem Suffix

Woher dieser Abschnitt stammt: Der folgende Herkunftstext ist aus dem deutschen Wiktionary übernommen und für die Lesbarkeit von Vorlagen befreit — er ist nicht neu geschrieben. Wiktionary steht unter CC BY-SA; diese Seite gibt ihn unter denselben Bedingungen weiter. Die Quellenangabe unten nennt auch die Belege, die Wiktionary selbst dafür anführt.

Der Name ist ein unter Zuhilfenahme des germanischen Suffixes -isk substantiviertes maskulines Adjektiv zum mittellateinischen Francia (Frankenland, Frankreich) und steht damit für ‚Franzose‘ oder ‚Französlein‘. Zu einem Vornamen wurde Francesco durch Franz von Assisi: Dieser hieß eigentlich Giovanni Battista Bernardone, wurde aber angeblich von seinem Vater Francesco genannt, entweder weil dieser nach der Geburt des Sohnes gerade von einer Reise aus Frankreich zurückgekehrt war oder weil die Mutter seines Sohnes Französin war und dieser daher später gut Französisch sprach. Auch wird behauptet, dass die Bezeichnung Francesco von Freunden Franz von Assisis stamme. Diese hätten ihn so tituliert, weil er neben der Sprache auch die Lebensart der Franzosen beherrscht habe.

Was im Register steht

Geführt als
männlicher Vorname
In diesen Sprachen geführt
Italienisch · NiederländischDas ist keine Herkunftsangabe. Es heisst: In diesen Sprachen kommt der Name vor — nicht, dass er aus einer davon stammt.
Wie viele so heissen
761 Menschen in Zürich und BaselZürich 549 · Basel 212 — zwei Städte, kein Sprachraum. Deutschland führt keine amtliche Vornamenstatistik. Gezählt wird die lebende Wohnbevölkerung.
Wie alt man damit ist
Im Mittel 41 JahreDer Jahrgang, bei dem die Hälfte der Trägerinnen und Träger erreicht ist. Gerechnet aus den Zürcher Jahrgängen — Basel führt keine.
Wird er noch vergeben?
Wird heute nur noch selten vergebenBeschrieben, nicht vorhergesagt: gemessen wird der Bestand der Lebenden, nicht die Zahl der Geburten.

Ausführlich in der deutschen Wikipedia.

Namen aus derselben Zeit

Namen, deren Trägerinnen und Träger ungefähr gleich alt sind. Das heisst nicht „passt zu“ und nicht „klingt wie“ — es heisst: dieselbe Zeit.

Wer sonst so hiess

Aus dem Bestand von zeitranke, dem Nachschlagewerk historischer Personen. Zugeordnet wird über den Namen — das sagt nichts über die Person aus.

Wann Francesco seine Zeit hatte

  1. 131930
  2. 291940
  3. 371950
  4. 541960
  5. 601970
  6. 981980
  7. 1581990
  8. 712000
  9. 212010
  10. 82020

Lebende Trägerinnen und Träger in der Stadt Zürich nach Geburtsjahrzehnt — nur Zürich, weil Basel keine Jahrgänge führt. Kein Geburtenzähler: wer gestorben oder weggezogen ist, fehlt; ältere Jahrzehnte sehen dadurch schwächer aus, als sie waren.

Quellen

  1. Francesco — Wiktionary (deutschsprachig)de.wiktionary.org (CC BY-SA)Abschnitt Herkunftabgerufen 09.09.2026
  2. Statistik Stadt Zürich — Vornamen der Wohnbevölkerung nach JahrgangCC0Nur Namen ab zehn Trägern je Geschlecht. Liefert als einzige Quelle den Geburtsjahrgang.abgerufen 09.09.2026
  3. Statistisches Amt Basel-Stadt — Vornamen der Wohnbevölkerung, Stichjahr 2025CC0Bestand ohne Geburtsjahrgang: taugt für die Häufigkeit, nicht für Alter oder Jahrgangskurve.abgerufen 09.09.2026
  4. zeitranke — historische PersonenNachschlagewerk des Vereins manaZuordnung über den Namen, keine Aussage über die Person. Künstler- und Herrschernamen können danebengreifen.abgerufen 09.09.2026
  5. Wikidata (Q2268455)CC0abgerufen 09.09.2026